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Katrin Liesenfeld-Jordan und Dirk Liesenfeld zogen 2007 mitten in die Kärntner Nockberge, um in der art-lodge, einem alten Bauernhaus, das zu einem kleinen Hotel umgebaut wurde, nicht nur Gäste, sondern auch ihre wachsende Kunstsammlung unterzubringen. Die Sammlung ist im ganzen Hotel verteilt und so wird junge Kunst allen Gästen und Besuchern unmittelbar zugänglich, anstatt sie zu lagern oder im „white cube“ eines Museums zu zeigen.

Da das Hauptaugenmerk auf dem Sammeln von Kunst und dem engen Kontakt mit den Künstlern liegt, werden die Öffnungszeiten des Hotels an die Kunstprojekte angepasst, anstatt sich auf Verkauf und Kennzahlen zu konzentrieren.

art-lodge-projects unterstützen ein Artist-in-Residence-Programm, das Künstler dazu ermutigt, von der idyllischen Umgebung zu profitieren und sich in die lokale Gemeinschaft zu integrieren. So haben nicht nur junge Künstler die Chance, in entspannter Atmosphäre neue Ideen zu entwickeln, sondern sie helfen auch, das denken der Sammler frisch zu halten. Zu guter Letzt profitieren die Hotelgäste von der Möglichkeit, junge Künstler am Frühstückstisch zu treffen und in entspannter, ungezwungener Atmosphäre deren Positionen kennenzulernen.

Der stetig wachsende Skulpturenpark wurde auf einer ca. 1 ha grossen Almwiese angelegt und bietet ein überraschendes Erlebnis in dieser Umgebung - der eintritt ist für alle frei.

Die art-lodge fokussiert sich auf den Grundsatz der Konversation und des persönlichen Austausches und bietet eine Vielzahl von speziellen Veranstaltungen, darunter Lobbygespräche, high-art-cookings, Konzerte und Führungen sowie persönliche Gespräche. In der art-lodge finden sich auch Ressourcen wie eine Auswahl an Kunstbüchern und Katalogen, sowie ein Lokal mit einem kleinen Concept-Store mit lokalen Produkten bis hin zu kleinen Kunsteditionen.