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Johannes niesel-reghenzani |höchste Anlegestelle |Kupfer, stahlkonstruktion, Findling |format | 2017   

  

Johannes Niesel-Reghenzani, 1988 in München geboren, hat in Wien und München studiert und 2016 an der Akademie der Bildenden Künste Wien im Bereich Grafik und Druckgrafik diplomiert. Seine Zeichnungen, Objekte und Videos kommunizieren miteinander, beleben sich gegenseitig und laden den Betrachter auf lyrisch-erzählerische Weise zum Nachdenken ein. Er bedient sich bei Formen der Volkskunst wie Blumenaquarellen oder maritimen Motiven, um für den Betrachter Orte der Sehnsucht und der Ruhe zu schaffen und so ein Hinterfragen des jeweiligen "Status Quo" erst möglich zu machen. In seiner Arbeit "Höchste Anlegestelle" benutzt er zum Wiederholtem Mal das Boot als Metapher für die Suche des Menschen nach Erkenntnis, nach neuen Ufern. Kupferblech, welches unten im Tal die Kirchtürme deckt, dient hier als Beplankung eines Ruderbootes, das wie gerade eben angelegt und umgedreht an einem Findling lehnt und an Reisende denken lässt, die hier oben Ihre Suche fortsetzen.